Ob Hörsaal-Neuling oder höheres Semester - Studierende müssen bei ihren Finanzen einiges beachten.
Zu Beginn des neuen Sommersemesters strömen wieder zahlreiche Studierende in die Hochschulen. Für viele Neulinge beginnt mit ihrer ersten Vorlesung ein neuer Lebensabschnitt, einige von ihnen stehen dagegen kurz vor ihrem Abschluss und wechseln bald ins Berufsleben. Sowohl für Erstsemester als auch für angehende Absolventen ist es wichtig, ihre Finanzen im Blick zu behalten. Für sie stellt sich vor allem die Frage nach der richtigen Absicherung während des Studiums
Für Studierende gilt eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Zunächst sollten sie deshalb prüfen, ob sie in der Krankenversicherung ihrer Eltern beitragsfrei mitversichert sind. Für Studierende ist das generell bis zu ihrem 25. Lebensjahr möglich, nach abgeleistetem Wehr-/Zivildienst verschiebt sich diese Grenze um den Zeitraum der Dienstzeit. Anschließend zahlen sie den normalen GKV-Beitrag. Wer sich bereits zu Beginn des Studiums privat absichern möchte, kann sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen. Für gesetzlich Versicherte kann ein so genannter Optionstarif sinnvoll sein. Diese private Zusatzversicherung konserviert den heutigen Gesundheitszustand und gewährleistet eine Aufnahmegarantie bei einem späteren Wechsel in die private Krankenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung.
"Eine Privathaftpflicht- sowie eine Unfallversicherung sind ein Muss", sagt Kai Waldmann, Leiter Produktmanagement Sachversicherungen bei MLP. Sofern ihre Eltern eine Privathaftpflicht abgeschlossen haben, sind Studierende bis zum Ende ihrer ersten Berufsausbildung - also ihrem ersten Studium - bei ihnen mitversichert. Risiken aus Unfällen auf dem Hin- bzw. Rückweg sowie während des Aufenthalts in der Hochschule werden durch die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt.
"Zwar kommt die Hausratversicherung der Eltern meist für Schäden bei ihren Kindern auf, abhängig ist das jedoch vom jeweiligen Tarif und sollte deshalb genau geprüft werden", sagt Waldmann. Sollte kein Versicherungsschutz bestehen, kann eine eigene Hausratversicherung vor bösen Überraschungen schützen, etwa bei Wasser- oder Brandschäden.
Abhängig von ihrer finanziellen Situation können Studierende zudem überschüssige Liquidität für den Vermögensaufbau nutzen. Generell gilt: Je früher, desto besser - denn: Wer früher zu sparen beginnt, profitiert vom Zinseszinseffekt. Eine Möglichkeit bieten Fondssparpläne. Bereits mit kleinen regelmäßigen Sparraten können Studierende damit Vermögen aufbauen und sich an den Chancen des Kapitalmarktes beteiligen.
Krankenversicherungsschutz bei Auslandsaufenthalten
Bald nach dem Einstieg in das Studium eröffnet sich für viele Studierende die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts. Im Rahmen der Vorbereitungen sollten Studierende eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet nämlich keinen ausreichenden Versicherungsschutz und die Leistungen der privaten Krankenversicherung sehen insbesondere im außereuropäischen Ausland unterschiedliche Regelungen vor. Eine Auslandsreisekrankenversicherung übernimmt für gesetzlich und privat Versicherte sowohl im europäischen als auch im außereuropäischen Ausland anfallende Mehrkosten und einen medizinisch notwendigen Rücktransport aus dem Ausland.
Eine erste Anlaufstelle ist die Website www.studentglobalcare.de. Student Global Care - die Auslandskrankenversicherung für Studierende von MLP - bietet insbesondere für längere Auslandsaufenthalte, etwa während Auslandssemestern oder Praktika, umfangreiche Leistungen speziell für studentische Budgets. Alle Studierenden, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind, profitieren von diesem maßgeschneiderten Angebot.
MLP AG, April 2008
Jan Berg
Leiter Kommunikation und Politik
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