Gut abgesichert in die Ferien starten

Bald beginnen in den ersten Bundesländern die Sommerferien. Wer verreisen möchte, sollte sich vorher um die wichtigsten Versicherungen und die Bargeldversorgung am Urlaubsort kümmern.

Wenn in den kommenden Wochen die Sommerferien beginnen, starten viele Deutsche wieder in den Urlaub. Laut ADAC Reisemonitor planen zwei Drittel der Befragten in diesem Jahr eine längere Urlaubsreise. Um auf möglichst alle Situationen im In- und Ausland vorbereitet zu sein, ist der richtige Versicherungsschutz wichtig. Das Angebot ist groß, doch nicht alle Versicherungen sind notwendig oder für jeden sinnvoll. Die drei klassischen Reiseversicherungen für Reiserücktritt, Krankheit und Gepäck sollten aber auf jeden Fall mit dabei sein.

Gesund ins Ausland und zurück: Auslandskrankenversicherung

Eine Auslandskrankenversicherung ist für jede Reise außerhalb Deutschlands ratsam, denn die gesetzliche Krankenversicherung gewährt lediglich einen begrenzten Schutz: Sie übernimmt Krankheitskosten nur in Ländern der europäischen Union oder in Staaten, die ein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland haben. Die Kosten werden aber nur bis zu der Höhe getragen, die im jeweiligen Ausland üblich ist. Auch in EU-Ländern besteht also kein vollständiger Krankenversicherungsschutz. Wer in andere Länder reist, ist völlig ohne Versicherungsschutz und muss die Behandlungskosten im Ernstfall selbst tragen. Eine Auslandskrankenversicherung kommt bei gesetzlich Krankenversicherten für die Behandlungskosten auf und deckt auch die Kosten für einen Rücktransport, sofern er medizinisch notwendig ist. Die Police ist mit etwa zehn Euro pro Jahr günstig zu haben. Ein Vergleich lohnt sich bei der Leistungsdauer: „Wichtig ist, dass die Police so lange für die Behandlungskosten aufkommt, bis der Patient wieder transportfähig ist und nach Hause reisen kann – egal wie lange das dauert“, erklärt Clemens Keller, Leiter Krankenversicherung bei dem unabhängigen Finanz- und Vermögensberater MLP. Bei einigen Versicherern ist die Leistungsdauer aber auf 30 Tage nach Ablauf der maximalen Reisedauer beschränkt, danach besteht kein Versicherungsschutz mehr. Wer übrigens längere Auslandsaufenthalte plant, sollte sich nach speziellen Policen erkundigen, denn die kurzfristigen Auslandskrankenversicherungen gelten üblicherweise nur für Reisen von maximal acht Wochen am Stück. Übrigens: Auch für privat Versicherte kann eine Auslandskrankenversicherung sinnvoll sein, um beispielsweise den Selbstbehalt zu schonen.

Sicherheit von Anfang an: Reiserücktrittsversicherungen

Wer kurz vor dem Urlaubsstart krank wird und die Reise deshalb nicht antreten kann, muss an den Veranstalter Stornogebühren zahlen. „Insbesondere bei kurzfristigen Absagen kann das teuer werden“, sagt Michael Schwarz, Produktmanager Sachversicherungen bei MLP. Daher ist eine Reiserücktrittsversicherung sinnvoll. Ebenfalls ratsam ist eine Reiseabbruchversicherung: Sie schützt den Urlauber vor den Mehrkosten, wenn er beispielsweise wegen eines Unfalls vorzeitig nach Hause zurückkehren muss.

Schutz für Koffer & Co: Gepäckversicherung

In den Reisekoffer kommen oftmals auch teure Elektronik wie Kamera oder Computer. Daher ist es sinnvoll, das Gepäck gegen Diebstahl oder Beschädigung abzusichern, denn Reiseveranstalter haften nur in einem begrenzten Umfang. Eine Reisegepäckversicherung ersetzt im Schadensfall die Kosten, und zwar bis zum Zeitwert des Gepäcks beziehungsweise bis zu einer vorher vereinbarten Summe. Für Wertsachen gilt allerdings eine festgesetzte Höchstgrenze. „Hier lohnt es sich, verschiedene Tarife miteinander zu vergleichen“, sagt Schwarz. Der Versicherte kann die Reisegepäckversicherung entweder für einen begrenzten Zeitraum oder für das gesamte Jahr abschließen.

Ein Tipp: „Neben Einzelverträgen besteht die Möglichkeit, ein Versicherungspaket mit den klassischen Reiseversicherungen abzuschließen und damit deutlich Prämien zu sparen“, erklärt Schwarz.

Unterwegs mit dem Auto

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, muss einige zusätzliche Aspekte beachten. Unfälle mit dem eigenen Wagen sind im europäischen Ausland durch die heimische Haftpflichtversicherung abgedeckt, und auch der Kaskoschutz für Schäden am eigenen Fahrzeug gilt grenzüberschreitend. Bei Reisen in nicht EU-Länder lohnt es sich, vorher bei der Versicherung nachzuhaken. So ist zum Beispiel bei Türkei-Reisen der europäische Teil des Landes durch die Versicherung abgedeckt, der asiatische Teil dagegen nicht immer. Die so genannte „grüne Karte“ sollten Autofahrer im Ausland auch immer dabei haben, denn sie ist der offizielle Nachweis über eine vorhandene Kfz-Haftpflicht. Mittlerweile wird die grüne Karte zwar nur noch in wenigen Ländern wie der Türkei oder Polen ausdrücklich verlangt, aber sie hilft auch in anderen Staaten im Falle eines Unfalls.
Ein Schutzbrief, der die Kosten für das Abschleppen eines Fahrzeugs und einen Mietwagen für die Heimfahrt übernimmt, ist bei Auslandsreisen in jedem Fall sinnvoll. Wer mit einem Mietwagen unterwegs ist, sollte eine „Mallorca-Police“ abschließen – vor allem in südlichen Ländern. Denn dort gelten häufig niedrigere Mindestversicherungssummen als in Deutschland. Um die Differenz nicht aus der eigenen Tasche zahlen zu müssen, ist eine „Mallorca Police“ sinnvoll. Bei hochwertigen Kfz-Policen für das eigene Auto ist dieser Schutz aber meist schon inklusive.

Versicherungen, die man sich sparen kann

Auf Unfall-, Haftpflicht- oder Rechtsschutzpolicen, die speziell für eine einzelne Reise angeboten werden, können Urlauber durchaus verzichten. Denn: „Gegen Unfälle oder Haftpflichtschäden sollte man das ganze Jahr über abgesichert sein und diesen Schutz niemals an eine Reise koppeln“, sagt Schwarz. Urlauber sollten vor ihrer Reise bei ihrer Versicherung nachfragen, ob der vorhandene Versicherungsschutz auch im Ausland gilt.

Immer flüssig: Bargeld im Ausland

Wie komme ich im Ausland an Bargeld? Auch darüber sollten sich Urlauber rechtzeitig Gedanken machen. Mit Maestro-Karten können Kunden weltweit bezahlen und Geld abholen. Inhaber einer MLP-Kreditkarte können sogar kostenfrei an fast allen Geldautomaten Bargeld abheben, sofern sie Inhaber eines MLP-Girokontos sind und der Abhebungsbetrag mindestens 100 Euro beträgt.*

Info:

Ein exklusives Versicherungspakt und kostenlose Bargeldversorgung an fast allen Geldautomaten weltweit* bietet die MLP PlatinumCard. Mit dieser Kreditkarte können Kunden an fast jedem Geldautomaten weltweit kostenlos Bargeld abheben, und zwar ab einem Abhebebetrag von 100 Euro. Darüber hinaus enthält die PlatinumCard ein Paket aus Auslandsreise-, Kranken-, Reiserücktritts- sowie Reisegepäckversicherung und weitere exklusive Leistungen, wie beispielsweise ein Autoschutzbrief mit Pannen- und Unfallhilfe sowie die Unterstützung bei Notfällen und Diebstählen im Ausland. Bei Gesundheitsproblemen hilft die PlatinumCard neben der Auslandsreise-Krankenversicherung mit einem Krankenhausvermittlungs- und Arzneimittelservice weiter. Wer seine Zahlungsmittel oder Ausweise verloren hat, kann einen Dokumentenservice in Anspruch nehmen. Er unterstützt bei den Ersatzbeschaffungen von wichtigen Ausweisen und Karten. Die PlatinumCard kostet inklusive Partnerkarte 160 Euro pro Jahr – ein Betrag, den viele Menschen regelmäßig allein für ihre Reiserücktrittsversicherung ausgeben. Ab einem Jahresumsatz von 15.000 Euro ist die Karte kostenlos.

* Für MLP-Kreditkarteninhaber mit einem MLP-Girokonto ab einem Auszahlungsbetrag von 100 Euro. Für Inhaber "MLP Card für Studenten" kostenlos ohne Mindestauszahlungsbetrag. Es können ggf. Kosten seitens der Fremdbank anfallen. Kunden werden auf eine eventuelle Gebührenerhebung vor Ort hingewiesen und müssen diese bestätigen. Bei Transaktionen im Nicht-Euro-Ausland wird ein Auslandseinsatzentgelt in Höhe von 1,5 % für die Umrechnung der Fremdwährung in Euro berechnet.

MLP AG, Juni 2010

Themenservice zum Download (PDF, 66KB)


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Andrea Reckziegel (Pressesprecherin)

Regionen Deutschland, Gesundheitsvorsorge, Sachversicherung

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