Wachsendes Regressrisiko für Ärzte:

Innovatives Versicherungskonzept bietet Schutz

Immer mehr Arztpraxen laufen regelmäßig Gefahr, ihr Arzneimittelbudget zu überschreiten. MLP bietet ab sofort einen innovativen Versicherungsschutz.

Der Kostendruck im Gesundheitswesen wächst unaufhörlich. Eine immer älter werdende Bevölkerung und der medizinisch-technische Fortschritt haben in den vergangenen Jahren regelmäßig zu Defiziten bei den gesetzlichen Krankenkassen geführt. Die Politik hat mit Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen für Patienten reagiert – und gleichzeitig den Kostendruck immer stärker auf die Vertragsärzte abgewälzt.

Beispiel Arzneimittelbudgets: Überschreitet ein Vertragsarzt die festgeschriebenen Ausgaben, muss er sorgfältig dokumentieren, dass diese Überschreitung durch Praxisbesonderheiten gerechtfertigt ist. Ohne diesen Nachweis kann der zuständige Prüfungsausschuss eine Kontrolle veranlassen, die zu einer Regresspflicht des Arztes führen kann.

„Vor dem Hintergrund der vielfältigen gesetzlichen Vorgaben, laufen immer mehr Arztpraxen regelmäßig Gefahr, ihr Arzneimittelbudget zu überschreiten“, sagt Kai Waldmann, Leiter Produktmanagement Sachversicherungen beim Finanzdienstleister MLP. „Regressforderungen seitens der Krankenkassen in Höhe von mehreren tausend Euro sind deshalb keine Seltenheit mehr.“

Gegen dieses finanzielle Risiko gibt es bislang kaum Schutz. Denn in den vergangenen Jahren sind nahezu alle Regresshaftpflichtversicherungen für Ärzte vom Markt verschwunden. Grund: Die Tarife sind für Versicherer aufgrund der hohen Schadenaufwendungen nur schwer kalkulierbar.

Gemeinsam mit dem ifap Service-Institut, einem der führenden Anbieter von Arzneimittel- und Therapiedatenbanken in Deutschland, hat MLP nun eine Lösung entwickelt, die gleich zwei Probleme des Arztes löst: Sie verringert Dokumentations- sowie Verwaltungsaufwand und bietet gleichzeitig Schutz bei Regressansprüchen.

Der ifap therapieREPORT ist eine Softwarelösung, die dem Arzt einen umfassenden Bericht über seine Verordnungssituation liefert. Gleichzeitig bietet er genaue Analysen zu Praxisbesonderheiten und Budgetausnahmen. Somit werden Regresse in den meisten Fällen schon im Keim erstickt.

Entstehen trotz des Einsatzes der ifap-Software Regressforderungen, springt die MLP Ärzteregressversicherung ein. Die Police, die MLP gemeinsam mit einem Produktpartner entwickelt hat, bietet eine Deckungssumme von 125.000 Euro im Jahr; pro Schadenfall fällt eine Selbstbeteiligung von 100 Euro an. „In der Kombination mit dem ifap therapieREPORT haben wir ein in dieser Form einzigartiges Angebot entwickelt, das das Regressrisiko bedarfsgerecht deckt“, sagt Waldmann.

Die Beratung von Medizinern bei der Vermögens- und Vorsorgeplanung sowie bei Praxisfinanzierungen gehört seit Jahren zu der Kernkompetenz von MLP. Mit mehr als 100.000 Ärzten zählt MLP rund ein Drittel der berufstätigen Human- und Zahnmediziner in Deutschland zu seinen Kunden.

MLP AG, Dezember 2006


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