Ob Kurztrip oder mehrwöchige Reise – nur mit den richtigen Versicherungen im Gepäck lassen sich die schönsten Wochen unbeschwert genießen.
In diesen Tagen beginnen die Sommerferien in Deutschland. Um auf alle Situationen im In- und Ausland vorbereitet zu sein, ist ein umfassender Versicherungsschutz wichtig. Dennoch ist jeder dritte Deutsche vor dem Start ins Ausland nicht ausreichend versichert. Das ermittelte das Meinungsforschungsinstitut tns infratest in einer repräsentativen Umfrage. Beispielsweise riskieren Urlauber ohne eine spezielle Auslandsreise-Krankenversicherung hohe Kosten für Krankenbehandlung, -bergung und -transport. „Vor dem Start in die Ferien sollten Reisende ihre Absicherung deshalb unbedingt überprüfen“, rät Clemens Keller, Leiter Krankenversicherung beim unabhängigen Finanz- und Vermögensberater MLP.
Die drei wichtigsten Reiseversicherungen im Überblick:
Auslandsreise-Krankenversicherung:
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt Krankheitskosten ausschließlich in Ländern der Europäischen Union oder in Staaten, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat – allerdings nur bis zu der Höhe, die im jeweiligen Ausland üblich ist. Auch innerhalb Europas übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung Behandlungskosten also nicht immer vollständig. In allen anderen Staaten, etwa in Ägypten oder Thailand, haben Kassenpatienten überhaupt keinen Versicherungsschutz, müssen also die Behandlungskosten komplett selbst bezahlen. „Deshalb ist allen Reisenden, die in Deutschland in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, eine Auslandsreise-Krankenversicherung unbedingt zu empfehlen“, erklärt Keller. Zusätzlich deckt diese Police die Kosten für einen Rücktransport ab, falls es medizinisch notwendig ist. Wichtig: Der gewählte Tarif sollte die Behandlungskosten so lange decken, bis der Patient transportfähig ist. Ist dies unter Umständen erst nach Monaten der Fall, muss sich der Versicherungsschutz entsprechend verlängern. Auch bei Privatpatienten kann der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung sinnvoll sein, zum Beispiel um den Selbstbehalt zu schonen. Auslandsreise-Krankenversicherungen gibt es für einen begrenzten Zeitraum oder als Jahrespolice.
Reiserücktrittsversicherung:
Wer kurz vor dem Urlaubsstart krank wird und deshalb nicht reisen kann, muss an den Veranstalter Stornogebühren zahlen. Gerade bei kurzfristigen Absagen kann dies teuer werden. „Deshalb ist der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, die diese Stornogebühren erstattet, ratsam“, sagt Kai Waldmann, Leiter Sachversicherung bei MLP. Zusätzlich können sich Urlauber mit einer Reiseabbruchversicherung schützen. Falls sie den Urlaub beispielsweise wegen eines Unfalls vorzeitig beenden müssen, sind die Mehrkosten abgedeckt.
Reisegepäckversicherung:
Reiseveranstalter haften nur in einem begrenzten Umfang für gestohlenes Gepäck. Um diese Lücke zu schließen, eignen sich Reisegepäckversicherungen. Der Versicherte kann sie entweder für einen begrenzten Zeitraum oder für das gesamte Jahr abschließen.
Überflüssige Versicherungen
Es gibt aber auch Versicherungen, die überflüssig sind. Dazu gehören vor allem Unfall-, Haftpflicht- oder Rechtsschutzpolicen, die speziell für eine einzelne Reise angeboten werden. „Urlauber sollten unabhängig von ihrer geplanten Reise ständig gegen Unfall- oder Haftpflichtrisiken abgesichert sein“, erklärt Waldmann. „Deshalb ist es wichtig, vor dem Abschluss einer neuen Versicherung sicherzustellen, dass diese im Ausland gilt und ganzjährigen Schutz gewährleistet.“
Die MLP PalladiumCard bietet neben einem Paket aus Auslandsreise-, Kranken-, Reiserücktritts- sowie Reisegepäckversicherung weitere exklusive Leistungen. Dazu gehören beispielsweise ein Autoschutzbrief mit Pannen- und Unfallhilfe sowie die Unterstützung bei Notfällen und Diebstählen im Ausland. Bei Gesundheitsproblemen hilft die PalladiumCard neben der Auslandsreise-Krankenversicherung mit einem Krankenhausvermittlungs- und Arzneimittelservice weiter. Wer seine Zahlungsmittel oder Ausweise verloren hat, kann einen Dokumentenservice in Anspruch nehmen. Er sorgt umgehend für den Ersatz von wichtigen Ausweisen und Karten. Die MLP PalladiumCard kostet rund 110 Euro im Jahr.
MLP AG, Juni 2008
Frank Heinemann (Leiter Media Relations)
Konzern- und Marktthemen
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